Donnerstag, Juli 10, 2008

Jeder dritte Autofahrer blinkt nicht

Das hat, so die Süddeutsche Zeitung, der Auto Club Europa (ACE) am Donnerstag in Stuttgart berichtet.
Gibt schon die Respektlosigkeit einer solchen Anzahl an Autofahrern geltenden Gesetzen und Regelungen gegenüber zu denken (so es denn nicht gar ein Akt kollektiven Aufbegehrens ist), so beschäftigt uns doch die leider unbeantwortete Frage:
"Was tut der Rest ?"
Gibt sich ein weiteres Drittel des Falsch-Blinkens hin, so verbleiben immernoch 33 Prozent korrekt blinkende Autofahrer.
Das Verhalten des gemeinen Fahrzeugführenden Bürgers an der Kreuzung ist somit statistisch betrachtet nahezu vollständig zufallsbedingt und von der tatsächlichen Situation losgelöst.
Die Anzahl der beidseitig blinkenden hierbei stillschweigend vernachlässigend.
Soviel Gleichmut kommt nicht von Ungefähr.
Denn zeigt der gesellschaftlich Alltag nicht stets, dass zuviel Denken auch nicht gut tut.
Ändern läßt sich doch nichts. Und wer will schon aus der Reihe tanzen....

Was den Kreuzungs-Verhaltensforschern bei der Planung ihres aufwendigen Programms zum Erkenntnisgewinn entgangen ist - nicht so dem ADAC - ist der anstehende Ferienbeginn in fünf Bundesländern. Sich darauf vorzubereiten um die mitdrängelnden Verkehrsteilnehmer in die Irre zu führen, sich selbst nicht sein Recht zur ersten Überquerung der Kreuzung streitig machen zu lassen und auch in Baden-Württemberg klar zu stellen, dass man auch drängeln kann, wenn man noch keine Ferien hat wie die in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und in Sachsen.

Bleibt zu hoffen, dass nicht allzuviele der teilnehmenden Verkehrsexperten ihre Ferien in Großbrittanien verbringen. Denn abgesehen davon, dass das Verwechseln von links und rechts dann recht weitreichende Auswirkungen haben könnte, bleibt die Frage welches Blinkverhalten der gemeine Fahrzeugführer im Falle eines trickreich arrangierten Kreisverkehrs zur Verwirrung derer vom Kontinent an den Tag legen würde.

Das Herz auf dem Rechten Fleck

... , das hatten die Leute aus Schilda.
Einige von ihnen jedenfalls, wenngleich ihnen dies häufig nur aus Unbedarftheit zum Vorteil gereichte. Doch so lebten sie nunmal in ihrem selbstgewählten Los, dessen Ursprung sie zu ihrer Erleichterung vergessen hatten.

Montag, Juli 07, 2008

Texinfo2html vs Makeinfo

Stets war es nicht ganz einfach zu entscheiden auf welche Art und Weise man Texinfo-Files, das Dokumentationsformat des GNU-Projektes in ein für einen selbst praktikables und für alle nutzbares Format umwandelt. Der Einfachheit halber bietet sich HTML an. Bisher benutzte ich dazu verschiedene Verfahren, um nun schlussendlich auf die erste und beste Lösung Texi2Html zurückzukommen.
 

Netzdino